IMA München 07

Schon Ende 2006 begannen wir mit dem Bau unserer Module, die zum Modulwettbewerb im Jahr 2007 auf die Internationale Modellbahnausstellung nach München fahren würden. Wir teilten uns in drei Gruppen auf: Industriemodul (gerade), Agrarmodul (zwei Kurvenmodule, insges. 90°) und Landschaftsmodul (zwei Kurvenmodule, insges. 90°). Wir bauten fleißig, stellten die noch unfertigen Module auf dem Schulfest aus und zeigten sie sogar auf der Modellbahnausstellung in Karlsdorf. Am 24. November wurden unsere Module vom Lkw abgeholt und nach München gebracht, wo sie bewertet wurden und vom 1. Bis zum 4. Dezember ausgestellt wurden. Der Projektleiter von Modellbau und Schule, Herr Jagoschinski, lud uns zum wiederholten male ein, die beiden Wettbewerbsanlagen, Gleichstrom und Wechselstrom, zu betreuen. So kam es, dass am 30. November neun Modellbahner eine Reise nach München antraten: Sechs aktive Mitglieder, Johannes Weinem, Philipp Schäfer, Pascal Kiesecker, Simon Walter, Clemens Wallrath und Joshua Wenglein, 2 Abiturienten, Heiko König und Stefan Hauth, und unser Lehrer Herr Wagner. Nach dreieinhalb Stunden waren wir im Hotel.

   
Als wir am nächsten Morgen auf die Messe kamen wurden wir von Herrn Jagoschinski eingewiesen. Außer den beiden Anlagen, mussten wir noch den Bastelgarten von Modellbau und Schule betreuen, wo die kleinen Messebesucher umsonst kleine Dioramen mit Schiene, Haus und Landschaft bauen durften. Wir stellten bald fest, dass der Bastelgarten anstrengender war als die Steuerung der Züge. Diese liefen nämlich auf dieser genormten Anlage tadellos. Das sollte in Zukunft bei unserer Schulanlage auch so sein, wünschten wir uns.
   
Samstagnachmittag war die Siegerehrung, bei der auch Hagen von Ortloff, Moderator der Sendung Eisenbahnromantik, mit seinem Kameramann nicht fehlen durfte. Das Agrarmodul erreichte den 4. Platz, die Gruppe mit dem Landschaftsmodul den 8. und das Industriemodul wurde, wegen eines Kurzschlusses und fehlender Dokumentation, mit dem 19. Platz von 20 ausgezeichnet.
   
Wir alle fanden es schade, dass die Ausstellung am Dienstag schon beendet war und wir nach dem Abbau um 20 Uhr schon nach Hause fahren mussten. Jedoch hatte uns der Projektleiter noch eine großzügige Materialspende überlassen, wofür wir sehr dankbar sind. Wir verließen um ca. 0.15 Uhr am Mittwochmorgen die Autobahn, nachdem wir uns zuvor in der Filiale einer Fastfoodrestaurant-Kette gestärkt hatten. Der Unterricht begann für uns erst in der dritten Stunde, so dass wir richtig ausschlafen konnten. Ich bedanke mich hiermit noch einmal recht herzlich bei Herrn Jagoschinski, dass wir die Anlage betreuen durften, bei Herrn Wagner, der uns mitnahm und beim Förderverein, durch dessen Geld wir im Hotel übernachten durften.
 
Joshua Wenglein