Man kennt es ja: Man will schnell morgens in Stadt zur Arbeit, man ist eh schon spät dran und dann auch noch dass. Baustelle, nur eine Spur frei, Riesenstau. Als sie endlich die Andere Seite der Baustelle erreichen und bemerken, dass da ja gar niemand steht und Sie trotzdem 30 Minuten warten mussten fahren sie wutentbrannt weiter und der Tag ist gelaufen.

Die im Einsatz befindliche Baustellenampel erfasste jeweils nur ein vor der Ampel stehendes Fahrzeug, nicht die Menge. Das hat zur Folge, dass sich morgens stadteinwärts lange Schlangen bilden, während sich auf der Gegenseite nur wenige Autos stehen. Ein Auto auf der falschen Seite reicht also, um die Ampel zu schalten und so vollkommen entgegen der Situation zu handeln.


Unsere Lösung: Zwei Sensoren, jeweils an der Ampel und in ca. 3 km Abstand zählen die durchgefahrenen Autos und ein errechnet aus der so gegebenen Differenz, also der Anzahl der Autos in  der Schlange die optimale Grünzeit.

Eine Möglichkeit dies zu realisieren bot sich mit der „LOGO!“, einer SPS von Siemens. Sie wird grafisch programmiert, ist klein und handlich und lässt sich gut am Baustellenort unterbringen.

Eine zweite Lösung ist ein USB-Interface, das zusammen mit einem Netbook agiert. Es errechnet die Parameter im Computer und gibt bzw. erfasst sie auch über das Interface.

Die Schwierigkeit bestand nun darin einen optimalen Algorithmus zu finden. Diese Arbeiten sind zwar schon sehr weit aber noch nicht vollständig abgeschlossen.

 

Der Neuheitswert unseres Baustellenampelsystems besteht darin, jeweils nicht nur ein Fahrzeuge direkt vor der Ampel zu detektieren, sondern die ganzen Verkehrsverhältnisse in einem beliebigen Streckenabschnitt vor den Ampeln in die Berechnung für die optimale Ampelschaltungen einzubeziehen. So kann dieses Ampelsystem just-in-time für jeden Verkehrsteilnehmer eine solidarisch gerechte und für den Verkehrsfluss optimale Lösung finden.

Wettbewerbsteilnahmen

Jugend forscht
- 2. Regionalsieger Pforzheim

Artur Fischer Erfinderpreis
- Teilnahme